Stadtgeschichtliches Museum
Im unter Leitung von Heironymus Lotter im Jahre 1556 erbauten Alten Rathaus ist der Stammsitz der Dauerausstellung zur Leipziger Geschichte. Die ca. 500.000 Objekte sind in die Sammlungen Alltagskultur/Volkskunde, Kunst/Kunsthandwerk, Numismatik, Militaria, Stadt- und Landesgeschichte, Musik- und Theatergeschichte, Vor- und Frühgeschichte/Archäologie sowie Sportgeschichte zugeordnet. Der Festsaal , zugleich schönster Saal der Stadt und die Ratsstube erinnern an die glanzvolle Vergangenheit Leipzigs. Zu den eindrucksvollsten Objekten gehört ein 25 qm großes Stadtmodell aus dem Jahre 1823. Das Alte Rathaus war Ort der Rechtsprechung, sie finden in den Kelleräumen zwei Gefängniszellen und eine Folterkammer mit den entsprechenden Instrumenten. Schatzkammerbesuch und Turmbesteigung bietet das Museum jeden zweiten Donnerstag im Monat um 16:00 Uhr an.
weitere Informationen:
Stadtgeschichtliches Museum
Markt 1
04109 Leipzig
0341 - 9 65 13 20

0341 - 9 65 13 52
www.stadtgeschichtliches-museum-leipzig.de
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Leipziger Lichtdruckwerkstatt Das Lichtdruckverfahren wurde von den Pionieren der Fotografie Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelt und in den folgenden 20 Jahren von dem Münchener Hoffotografen Joseph Albert zur industriellen Reife gebracht. Als Bedruckstoffe eignen sich gut geleimte Papiere, Kartons, auch Naturpergament. So entsteht eine Reproduktion, die augenscheinlich den sinnlichen Reichtum des Originals besitzt. Die Lichtdruckwerkstatt wird seit 1995 vom Lichtdruck-Kunst Leipzig eV betrieben. Im Mittelpunkt der Arbeit des Vereines steht die innovative Weiterführung der letzten in Deutschland noch tätigen Lichtdruckwerkstatt in der Leipziger Nonnenstraße 38, im Hause des Museums für Druckkunst.
Zoologischer GartenDer Zoologische Garten Leipzig wurde 1877/78 als Privatzoo von Ernst Pinkert, dem Pächter des Geländes, geschaffen. Seit 1920 ist der Zoo in städtischem Besitz. Er umfasst 23,2 ha und liegt zentrumsnah am Rande eines großen Auwaldgürtels, der sich durch ganz Leipzig zieht. Der Leipziger Zoo besitzt eine große Zahl repräsentativer Tierhäuser, die dem Publikum zugänglich sind und so den Zoobesuch zu jeder Jahreszeit machen.
VölkerschlachtdenkmalDer Granitkoloß ist zugleich Gedenkstätte an die Befreiungskriege und das Wahrzeichen der Stadt schlechthin. Es wurde im Jahre 1913 zum 100. Jahrestag der kriegsentscheidenden Schlacht gegen Napoleon eingeweiht. Europas größter Denkmalsbau ist 91 m hoch. Von der Aussichtsplattform haben die Besucher einen wunderbaren Blick auf Leipzig und das Umland. Bekannt ist das Denkmal auch aufgrund seiner einzigartigen Akustik. Bei günstigen Witterungsverhältnissen hallen einzelne Töne in der glockenförmigen Kuppelhalle bis 15 Sekunden nach. Der seit mehreren Jahrzehnten bestehende Chor des Völkerschlachtdenkmals gibt regelmäßig im Denkmal Konzerte.
Bach-Archiv und Bach-Museum Die im Bosehaus untergebrachte Ausstellung widmet sich dem wohl bedeutendsten Thomaskantor, Johann Sebastian Bach. Zwischen 1723 und 1750 schuf er viele seiner bekannten Werke, darunter die Johannes- und Matthäuspassion, diverse Kirchenkantaten, das Weihnachtsoratorium, die Messe in h-Moll und viele Andere mehr. Das Museum beherbergt Musikalien, Musikinstrumente, Möbel und Kunstwerke aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Kostenlose Audioguides in deutscher und englischer Sprache und ein Hörkabinett liefern Musikbeispiele.
Botanischer GartenDer Botanische Garten liegt mitten in der Stadt und auch nahe den naturwissenschaftlichen Fakultäten und medizinischen Einrichtungen der Universität Leipzig.
Er bietet allen Besuchern die Gelegenheit, innerhalb weniger Stunden eine Rundreise durch die Vegetationsgebiete der Erde zu unternehmen um dabei die pflanzliche Vielfalt der Erde kennen zu lernen. Die Ursprünge des Botanischen Gartens der Universität Leipzig gehen bis in die Mitte des 16. Jahrhunderts zurück.
Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig (DZB)Seit 1894 dient die Deutsche Zentralbücherei für Blinde zu Leipzig als älteste öffentliche Blindenbücherei in Deutschland der Versorgung blinder und sehbehinderter Menschen mit Literatur und weiteren Informationen. In Deutschland leben rund 155.000 blinde Menschen, dazu kommen rund 500.000 Sehbehinderte. Zeitschriften und Bücher können blinde Menschen nicht einfach am Kiosk oder im Buchladen erwerben. Auch öffentliche Leihbüchereien bleiben ihnen weitestgehend verschlossen. Selbstverständlich ist auch für Sie Literatur und Information genauso wichtig wie für Sehende.
Museum der Bildenden Künste (Bildermuseum) Einst im Reichsgericht zu Hause bezog das Bildermuseum nun den kolossalen Glaskubus-Neubau auf dem Sachsenplatz. Zu bestaunen sind vor allem die Alten Meister wie Rubens, Klinger und Liebermann, aber auch Leipziger Größen wie Wolfgang Mattheuer und Bernhard Heißig. Mit seinen Kunstwerken vom ausgehenden Mittelalter bis zur Gegenwart gehört das Museum zu den bedeutendsten Sammlungen in Deutschland.
Museum für Druckkunst - Ein Museum zum Anfassen zwischen Technik und KunstDas Museum für Druckkunst in Leipzig bietet seinen Besuchern ein besonderes Erlebnis. Durch die Kombination einer produzierenden Werkstatt und eines Museums ist es möglich, 500 Jahre Druckgeschichte hautnah zu erleben. Über 200 funktionierende Maschinen und Pressen vermitteln in einmaliger Atmosphäre die Technik der Radierung, der Lithografie und des Buchdrucks. Auf vier Etagen verteilt werden Handsatz, Maschinensatz und die unterschiedlichen Druckvorgänge gezeigt. Eine ausgesprochene Seltenheit bildet die voll funktionsfähige Schriftgießerei, in der noch Bleibuchstaben entweder von Hand oder maschinell gegossen werden.
NaturkundemuseumDer Leipziger Zoologe und Pädagoge Emil Adolf Roßmähler hatte bereits Mitte des 19. Jahrhunderts die Idee zur Errichtung eines Museums für Naturgeschichte. Seit gut 100 Jahren widmet sich das Museum der Vermittlung naturwissenschaftlicher Kenntnisse an alle Bevölkerungsgruppen. Das Museum besitzt verschieden Sammlungen mit regionaler bis internationaler Bedeutung. Die Dauerausstellungen werden durch wechselnde Sonderausstellungen, Vorträge, Führungen sowie museumspädagogische Angebote ergänzt. Speziell für behinderte Menschen ermöglicht das Museum eine nachhaltige direkte Berührung mit der Natur.
Grassimuseum Die Ausstellungen des Grassimuseums (benannt nach dem Leipziger Kaufmann Franz Dominic Grassi, der der Stadt einst ein Millionenerbe vermachte) können im sanierten Stammhaus am Täubchenweg gesehen werden. Insgesamt vereint das Haus drei Museen: das Museum für Völkerkunde, das Museum für angewandte Kunst sowie das Musikinstrumentenmuseum. Es wurde als zweites Kunstgewerbemuseum in Deutschland im Jahre 1874 eröffnet. Die wissenschaftliche Fachbibliothek vereint ca. 50.000 Bücher sowie zahlreiche grafische Blätter und eine umfangreiche fotografische Sammlung.
Kunsthalle der Sparkasse LeipzigAnlässlich ihres 175-jährigen Bestehens im Jahre 2001 eröffnete die Sparkasse Leipzig ihre Kunsthalle an einem der ältesten Sparkassenstandorte in Leipzig.
Die Sammlung von Malerei, Grafik und Plastik ist mittlerweile auf mehr als 2500 Objekten von rund 150 Künstlern angewachsen. Die Exponate umfassen Malerei, Grafik, Fotografie und bildhauerische Objekte, die seit etwa 1946 bis in die Gegenwart entstanden sind.
Zeitgeschichtliches Forum LeipzigDas modernste Museum der Stadt wurde im Jahre 1999 eröffnet. Es ist ein Ort des lebendigen Erinners an die deutsche Geschichte seit dem Jahre 1945. Die Dauerausstellung zeigt mit ca. 2.500 Objekten die Geschichte von Diktatur und Widerstand in der DDR. Sie erleben die Nachkriegszeit, den Volkaufstand vom 1953, den Bau der Berliner Mauer im Jahre 1961, die friedliche Revolution im Herbst 1989 sowie die Wiedervereinigung im Jahre 1990.
Deutsches KleingärtnermuseumDas im Jahre 1996 eröffnete Museum ist das einziger seiner Art weltweit. Es zeigt dem Besucher die Geschichte Deutschlands Kleingärtner vom 19. bis zum 21. Jahrhundert.
Sie erleben die Entwicklung von den Ursprüngen, den Armengärten bis zu Einblicken in die Arbeit der Vereine und Organisationen der Kleingärtner. Ebenso lernen Sie die Naturheilbewegung, die nach dem Leipziger Arzt Dr. Schreber benannte Schrebervereinigung, die Gärten von Betrieben, Berliner Laubenkolonien sowie die Gärten der Bürgerinitiativen kennen.