Das heutige Russland kam sehr früh mit dem Christentum in Berührung. Der Hl. Apostel Andreas, ein Bruder des Hl. Apostel Petrus, reiste über die Schwarzmeerküste bis zum heutigen Kiew, um das Evangelium Christi zu predigen. Sein Weg führte weiter in das Baltikum und weiterhin nach Byzanz. Das im alten Russland heilige Andreaskreuz findet sich bis heute auch in den skandinavischen Flaggen und erinnert an diese apostolische Reise. Im Jahr 988 ließ sich der russische Fürst Wladimir taufen und erklärte das Christentum zur Staatsreligion Russlands.
Damit begann die Christianisierung und die Herausbildung der Orthodoxen Kirche Russlands.
Die über eintausend Jahre währende Geschichte des Christentums in Russland weist glanzvolle Höhen, aber auch dunkelste Tiefen auf. Ihre schwerste Zeit begann mit der bolschewistischen Revolution in Russland (1917): ungezählte Gläubige und Priester gerieten unter die Christenverfolgung und wurden verhaftet, gequält und oft ermordet.
weitere Informationen:
Russische Gedächtniskirche
Philipp-Rosenthal Straße 51a
04103 Leipzig
0341 - 87 81 453
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