Kirchen

Freizeitdatenbank für Leipzig mit Informationen über Neuigkeiten, Veranstaltungen, Hotels, Museen, Kabaretts, Restaurant, Cafes, Stadtführungen. Shop mit Eintrittskarten und Lichtdrucken.

Nikolaikirche

Friedensgebete, Lichterkette, Demonstrationen - spätestens seit Herbst 1989 ist St. Nikolai international bekannt. Die Nikolaikirche – eine der ältesten Kirchen der Stadt Leipzig – ist seit ihrem Bestehen eng mit der Geschichte der Stadt und den Geschicken ihrer Bürger verbunden. Vielleicht drückt sich gerade diese Verbundenheit der Bürger mit ihrer Stadt- und Pfarrkirche in den ständigen Veränderungen ihrer äußeren und inneren Ausgestaltung aus.

Ob es die ursprüngliche romanische Basilika mit ihrer wuchtigen Doppelturmanlage oder die gotische Hallenkirche, der dann noch ein dritter Turm hinzugefügt wurde, und schließlich die klassizistische Umgestaltung des Innenraums, immer spiegelt die Nikolaikirche das Selbstbewußtseins der Städter wider.

Unter dem Motto „Nikolaikirche - offen für alle“ ist diese Kirche ein geistiger Freiraum geblieben, aus dem die gewaltlosen Veränderungen der friedlichen Revolution im Jahre 1989 ihren Ursprung nahmen. Und bis heute lebt diese Kirche vom GEIST JESU, der Berge versetzt und Menschen erneuert, aus ihren Nöten Hoffnung wachsen läßt und mit ihnen geht.



weitere Informationen:
Nikolaikirche
Nikolaikirchhof 3
04109 Leipzig
0341 - 96 05 270
0341 - 96 05 661
www.nikolaikirche-leipzig.de

Lage im Stadtplan ansehen


Anzeigen

CARE - Für eine Welt ohne Armut       Professionelle Hilfe für Menschen in Not

Thomaskirche
Ihr Ruf geht weit über die Landesgrenzen hinaus. Er ist untrennbar verbunden mit dem Thomanerchor, einem der besten Knabenchöre im deutschsprachigen Raum. Freitags und Samstag kann man für einen kleinen Obelus in den Genuss von Motetten und Kantaten kommen. An den Adventswochenenden erklingt alljährlich Johann Sebastian Bachs "Weihnachtsoratorium".

Peterskirche
Einer der ältesten deutschen Siedlungskerne im Bereich der Stadt Leipzig ist der vicus St. Petri gewesen, eine Fischersiedlung unmittelbar südlich des heutigen Stadtkerns am östlichen Hochufer der Pleiße. Dieser Siedlungskern ist im Zuge einer ersten Einwanderung deutscher Siedler im 10.Jh. entstanden. Zentrum dieser Siedlung war die erste Peterskirche, deren Aussehen nicht überliefert ist. Im Jahre 1507 wurde die Peterskirche (Peterskirchhof = dort, wo heute "Café Richter" steht) als einschiffige spätgotische Hallenkirche neu gebaut, verlor jedoch nach Einführung der Reformation an Bedeutung.

Lutherkirche
Die Kirche wurde zwischen 1884 und 1887 auf der ehemaligen Martorffer Wiese nach einem Entwurf des Architekten J. Zeißig (1855-1930) im neogotischen Stil erbaut. Sie wurde am 4. April 1886 geweiht und erhielt den Namen des Theologen und Reformators Dr. M. Luther (1483-1546). Das Hauptportal an der Ferdinand-Lassalle-Straße zeigt das Lamm Gottes mit Siegesfahne und dem Buch des Lebens, auf der holzgeschnitzten Brüstung der Kanzel sind die vier Evangelisten mit ihren Symbolen dargestellt. In der äußeren Chorwand befindet sich die Grabanlage der Familie Seyfferth.

Michaeliskirche
Die Michaeliskirche stellt im Leipziger Sakralbau das interessanteste Bauwerk in der Verbindung des späten Historismus mit Elementen des Jugendstils dar. Die Architekten gestalteten sie überreich durch bauplastische Elemente aus, die sogar die Beleuchtungskörper umfassen. Bis auf die Fenster im Kirchenschiff ist das Bauwerk vollständig erhalten und im Laufe des letzten Jahrhunderts nur durch sehr behutsame Maßnahmen verändert worden (z. B. Entnahme der Bänke unter den Seitenemporen, Ergänzung der Beleuchtung durch Glaskugelpendel). Damit war die Michaeliskirche mit ihrer Fertigstellung ein Abbild der bürgerlichen Einwohnerschaft in der unmittelbar am Stadtzentrum anschließenden Nordvorstadt um 1900.

Russische Gedächtniskirche
Das heutige Russland kam sehr früh mit dem Christentum in Berührung. Der Hl. Apostel Andreas, ein Bruder des Hl. Apostel Petrus, reiste über die Schwarzmeerküste bis zum heutigen Kiew, um das Evangelium Christi zu predigen. Sein Weg führte weiter in das Baltikum und weiterhin nach Byzanz. Das im alten Russland heilige Andreaskreuz findet sich bis heute auch in den skandinavischen Flaggen und erinnert an diese apostolische Reise. Im Jahr 988 ließ sich der russische Fürst Wladimir taufen und erklärte das Christentum zur Staatsreligion Russlands. Damit begann die Christianisierung und die Herausbildung der Orthodoxen Kirche Russlands.